Baden-Baden, vielzahl von Sehenswürdigkeiten

Wie jede antike Stadt bietet auch Baden-Baden eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Da wären zum einen das alte und das neue Schloss des Markgrafen.

Auch zahlreiche Kirchen schmücken das Stadtbild von Baden-Baden. Informieren sie sich über die Gebäude in Baden-Baden und in der näheren Umgebung.

In einer historischen Stadt wie Baden-Baden gibt es viele interessante Gebäude und Bauwerke mit geschichtlichen Hintergrund. Die schönsten Bauwerke von Baden-Baden sind hier beschrieben.

Kurhaus und Casino Baden-Baden

Casino Baden-Baden

Casino Baden-Baden

Im Zentrum von Baden-Baden ist das Kurhaus. Es beinhaltet auch das Casino. Vor dem Kurhaus ist die Konzertmuschel, in der auch Kapellen und Orchester Spielen.

Kurhaus Baden-BadenDas Kurhaus wurde 1821-24 von Friedrich Weinbrenner errichtet. Es hieß ursprünglich Konversationshaus und erhielt 1910 seinen jetzigen Namen.

Im linken Flügel des Kurhauses gibt es Restaurants- und Gesellschaftssäle.

Im rechten Flügel ist das Casino untergebracht.

Trinkhalle Baden-Baden

Trinkhalle Baden-Baden

Trinkhalle Baden-Baden

Die ursprüngliche Trinkhalle wurde in den Jahren 1822-1824 von Friedrich Weinbrenner bei der Stiftskirche errichtet. Im Zuge der Modernisierung der Kuranlagen kam es 1839-1842 zum Bau der Trinkhalle neben dem Kurhaus (damals das Konversationshaus). Erbaut wurde die Trinkhalle von Heinrich Hübsch, einem Schüler Weinbrenners. Trinkkuren erfreuten sich damals immer mehr Beliebtheit da sie nicht so zeitaufwändig waren und man sich besser dem gesellschaftlichen Leben widmen konnte.

Wenn man über die Mitteltreppe die Trinkhalle betritt, sieht man im Giebelfeld eine Darstellung der Quellnymphe, zu der von rechts die Kranken kommen und gesund nach links weiterziehen. Im südlichen Eingang wird die Unterwerfung der Germanen durch die Römer dargestellt. Und im nördlichen Eingang ist das Abbild vom Markgraf Ludwig Wilhelm (Türkenlouis) bei seinem Einzug. Im Wandelgang sind 14 Fresken, welche Sagen aus der Umgebung darstellen.

In der Trinkhalle fließt das Wasser aus der Friedrichsquelle welches man kostenlos genießen kann.

Kunsthalle Baden-Baden

Kunsthalle Baden-Baden

Kunsthalle Baden-Baden

Die Kunsthalle wurde 1909 eröffnet. Da die Architektur des Gebäudes etwas eigenwillig erscheint, gab es einige Kritik an den Architekten Hermann Billing. Ein Abgeordneter des badischen Landtages soll wegen dem unscheinbaren Äußerem von einem „Stall“ gesprochen haben.

Hauptinitiator und Sponsor des Baues war der Maler Robert Engelhorn, Begründer der freien Künstlervereinigung.

Trotz Kritik am Baustil, der bis heute nicht ganz verstummte, ist die Kunsthalle bei Künstlern eben wegen Ihrer Schlichtheit beliebt.

Die Form der Ausstellungsräume ist bescheiden, so dass Ihre Kunstwerke in diesem Ambiente besonders gut zur Geltung kommen. Neben oftmals spektakulären Ausstellungen nationaler und internationaler Kunst finden auch Vortragsreihen, Künstlergespräche, Lesungen und Konzerte statt, die zusätzliche Informationen dem Kunstliebhaber vermitteln.

Sammlung Frieder Burda

Sammlung Frieder Burda

Sammlung Frieder Burda

Neben der Kunsthalle steht ein Stück zurückversetzt die Sammlung Frieder Burda. Der schon 1906 geplante linke Flügel konnte damals nicht realisiert werden und findet jetzt in Form eines aus Stahlbeton, Stahl und Glas errichteten Gebäudes eine moderne Umsetzung. Der vom Architekten Richard Meier geplante Bau ist mit einem gläsernen Steg mit der Kunsthalle verbunden. Obwohl architektonisch ansprechender, beziehen sich die Grundkonzepte durchaus auf die schlichte Architektur Hermann Billings. Laut den Worten Richard Meiers sei sein Haus geplant im „Stil einer großen Villa“ und soll sich wie ein „Juwel in dem majestätischen Baumbestand der Lichtenthaler Allee „erheben.

Während in der Kunsthalle wechselnde Ausstellung zu sehen sind, bietet die Sammlung Frieder Burda auch ständige Ausstellungsstücke. Darunter befinden sich Kunstwerke und Bilder der klassischen Moderne und Gegenwartskunst von Pablo Picasso, Sigmar Polke, Mark Rothko, Gerhard Richter und Jackson Pollock.

Kolonnaden

Kolonnaden

Kolonnaden

Schon 1766, als das Konversationshaus errichtet wurde, entstanden die Kolonnaden. Man erkannte schnell, dass hier für Händler ein günstiger Standort war. Jedoch erst 1818 wurden Verkaufsboutiquen errichtet und 1867 im Zuge der Modernisierung des Kurzentrums von Carl Dernfeld zu repräsentativen Ladengeschäfte umgebaut. Händler aus aller Welt bieten hier Ihre meist exklusivere Ware an.

Das Festspielhaus in Baden-Baden

Das Festspielhaus im Sommer auf dem “Grünen Hügel”

Das Festspielhaus im Sommer auf dem “Grünen Hügel”

Das Festspielhaus wurde hinter den alten Stadtbahnhof angebaut. Nachdem der Bahnhof 1977 stillgelegt wurde, nutzte man ihn für manche Veranstaltungen, zeitweise betrieb die Spielbank eine Automatenspielhalle. Als das Festspielhaus von Prof. Wilhelm Holzbauer geplant wurde, beschloss man den alten Bahnhof als Empfangsgebäude umzubauen. Im April 1998 konnte das Festspielhaus eröffnet werden. Heute zählt es mit zu den größten Opernhäusern der Welt. Trotz anfänglicher Anlaufschwierigkeiten kommen heute namhafte Stars nach Baden-Baden. Je nach Veranstaltung finden zwischen 1000 und 2600 Gästen im Zuschauerraum Platz. Dank des großen Bühnenraumes von 21,5 auf 10,0 Meter kann man nahezu jede Art von Schauspielen aufführen und eine noch so große Besetzung unterbringen. Die Akustik ist so ausgelegt, das man jedes Instrument und jeden Ton ohne elektrische Verstärkung auf allen Plätzen einwandfrei hören kann.

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