Geschichte von Baden-Baden
Das 20 Jahrhundert
Durch den Krieg gegen Frankreich blieben ausländische Gäste aus. Und da das neu gegründete Deutsche Reich per Reichsgesetz das Glücksspiel verbot, verlor Baden-Baden eine Attraktion. Dadurch gewannen allerdings wieder die Heilbäder an Bedeutung. Großherzog Friedrich I. ließ das Friedrichsbad erbauen, und kurz danach das Augustabad. Durch Einfluss der internationalen Gäste wurden das Pferderennen in Iffezheim, das Tennisspiel und das Golfspiel eingeführt.
Nach dem ersten Weltkrieg verlor Baden-Baden wieder Ihren Glanz und dadurch auch Ihre Einnahme. 1933 wurde die Spielbank wieder geöffnet und zu einer der wichtigsten Einnahmequelle. Doch bald darauf brach der 2. Weltkrieg aus und statt internationaler Gäste „logierten“ nun Verwundete in den Hotels.
Baden-Baden überstand den Krieg ohne größere Schäden. Nach 1945 besetzte die französische Militärregierung die Stadt und baute nebenbei einen Radiosender, den Südwestfunk auf.
Die Stadt gewann an Attraktivität und lädt wieder zu Heilkuren, Pferderennen, Theater und allem anderen, was die Stadt liebenswert macht, ein. Mit dem Festspielhaus schaffte es Baden-Baden auch international bekannte Künstler in die Stadt zu locken. Auch die Frieder Burda Stiftung trägt dazu bei, das Baden-Baden international in Kulturkreisen einen sehr guten Ruf hat.