Geschichte von Baden-Baden
Das Mittelalter in Baden-Baden
Eine zweite Blütezeit erlebte Baden-Baden erst wieder im 12. Jahrhundert. Durch eine Heirat erwirbt Graf Herrmann II aus dem Geschlecht der Zähringer das Gebiet um Baden und nennt sich fortan Markgraf von Baden.
Um 1250 erhielt Baden-Baden das Stadtrecht. Es entwickelte sich eine rege Bautätigkeit. Schloss Hohenbaden (altes Schloss) und das untere Schloss (neues Schloss) wurden erbaut. In der Stadt wurden Kirchen, ein Rathaus, Badehäuser und ähnliches errichtet. Nachdem der Markgraf Christoph I. dauerhaft ins neue Schloss einzog, wurde Baden-Baden zum Mittelpunkt des Landes. Unter ihm wurde auch 1488 die erste Bäderverordnung erstellt. Im Jahre 1507 wurde eine Stadtverordnung und auch die Kurtaxe eingeführt.
Baden-Baden wuchs im 16. Jahrhundert zu einer beliebten Kurstadt. Die Reformation ging allerdings auch an Baden nicht spurlos vorüber. Die Markgrafschaft Baden wurde 1533 in die weiterhin katholische Linie Baden-Baden unter Markgraf Bernhard III (1474-1536), und die evangelische Linie Baden-Durlach unter seinem Bruder, Markgraf Ernst (1482-1553).