Geschichte von Baden-Baden
Die Römerzeit
Um 70 n. Ch. bauten die Römer eine Siedlung namens "Aquae" an der Oos. Ursprünglich als Soldatenbad geplant, gewann die zivile Nutzung immer mehr an Bedeutung. Die hoch entwickelte Badekultur der Römer führte zur Errichtung von Badeanlagen um die heißen Quellen des Ortes.
Die römischen Kaiser Trajan (98-117 n. Ch.) und Hadrian (117-138 n.Ch.) besuchten Aquae, das mittlerweile zu Aquae Aureliae, dem Hauptort der Civitas Aureliae Aquensis, aufstieg. Der Kaiser Caracalla (211-217 n. Ch.) veranlasste den Ausbau der Kaiserbäder.
Ab 213 n. Ch. kam es zu vermehrt zu Kämpfen mit eindringenden germanischen Stämmen. 260 n. Ch. schließlich fielen die Alemannen in die römischen Siedlungen und Städte ein und brannten alles nieder. Auch Aquae Aureliae wurde dem Erdboden gleichgemacht.